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Challah, das Zopfbrot für den Abend vor Schabbat, führt auf die "Hebe" zurück, jenen Teil vom Brotteig, der nach religiösem jüdischen Gesetz beim Brotbacken weggenommen und geopfert werden muss. Am Freitagabend, zu Beginn des Schabbat, liegen in jedem jüdischen Haushalt eine Challah oder zwei Challot auf dem Tisch. In strenggläubigen Familien erinnern die zwei Brote an das Manna, das in der Wüste an jedem Vortag eines Festes vom Himmel fiel. Challah-Rezepte sind vielfältig. Immer aber handelt es sich um einen Hefeteig, wie wir ihn für den sonntäglichen Zopf kennen. 40 g frische Hefe, 1 El. Zucker, 1.5-2 Gläser lauwarmes Wasser, 8-9 Gläser Mehl, 2-3 Eier, 1 Tl. Salz, 2 El. Öl, 1-2 Eigelb, verrührt mit ein paar Tropfen Wasser
Zum Bestreuen Sesam oder Mohn
Hefe und Zucker in wenig Wasser auflösen. Mehl in eine grosse Schüssel geben, auch Eier, Salz und Öl. Alle Zutaten vermengen. Die Hefe-Zucker- Lösung zur Masse giessen, nach und nach auch Wasser. Einen Teig kneten und ihn bearbeiten wie jeden guten Hefeteig. Aus dem geschmeidigen Teig eine Kugel formen und sie in eine mit wenig Öl ausgefettete Schüssel legen. Mit einem Tuch bedecken, eine Stunde aufgehe lassen. Den Teig nochmals durchkneten, ihn jetzt in drei gleich grosse Stücke schneiden, dies auf einer bemehlten Tischplatte mit den Händen zu gleich langen Rollen formen. Au den Teigrollen einen Zopf flechten. Die Enden gut unter den Zopf schieben. Ein Backblech einölen, den Zopf darauf legen, mit dem Eigelb bepinseln, reichlich m Sesam oder Mohn bestreuen. Der Zopf sollte nochmals eine kleine Weile ruhen, bevor er in den vorgeheizten Backofen geschoben wird. Bei mittlerer Hitze wird er 45-60 Minuten gebacken, bis er gar ist und goldbraun aussieht.
Varianten
Den Zucker weglassen. Zwei Zwiebeln sehr fein hacken und beim Knetvorgang unter den Teig arbeiten. Daraus entsteht ein wohlschmeckendes Zwiebelbrot. Mehr Zucker und eine Tasse Rosinen verwenden. Daraus entsteht ein süsses Purimbrot